Der Springer-Verlag: Stationen seiner Geschichte Teil II: by Heinz Götze Dr. phil. Dr. med. h.c. mult., FRCPath(Hon.) PDF

By Heinz Götze Dr. phil. Dr. med. h.c. mult., FRCPath(Hon.) (auth.)

ISBN-10: 3540566910

ISBN-13: 9783540566915

ISBN-10: 3540928898

ISBN-13: 9783540928898

Der zweite Teil der 150jährigen Geschichte des Springer-Verlages umschließt das Geschehen vom Neuanfang nach dem 2. Weltkrieg bis zum Wechsel in der Verlagsführung Ende 1992. Es bildet eine Einheit sowohl hinsichtlich des Wirkens der prägenden Persönlichkeiten als auch der von ihnen vertretenen Verlagspolitik. Zwei Hauptabschnitte sind erkennbar: Zunächst die Zeit des Aufbaus in Berlin, Heidelberg, Göttingen und München sowie in Wien. Dabei wurde an die guten Traditionen der Pflege von Qualität des Inhalts und der shape angeknüpft. Es folgt das Ausgreifen in den internationalen Bereich, für das die Gründung einer Niederlassung in manhattan 1964 als Stichtag gelten kann. Damit conflict zwangsläufig der Übergang auf die englische Sprache für unsere wissenschaftlichen Bücher und Zeitschriften verbunden. Ein weiterer, wohl ebenso bedeutender Schritt folgte der frühen Erkenntnis der wachsenden Bedeutung Ostasiens. Auf den Erwerb einer Vertriebsfirma 1978 folgte 1983 die Aufnahme eigener Verlagstätigkeit in Tokyo. Schon früher waren von New Delhi aus Aktivitäten auf dem indischen Subkontinent entwickelt worden. In Hong Kong, das für den Kontakt mit China und Südostasien eine Schlüsselposition einnimmt, wurde 1986 eine Niederlassung gegründet. In Europa waren London und Paris die ersten Stützpunkte: in jüngerer Zeit folgten Moskau mit St. Petersburg und Novosibirsk. Barcelona repräsentiert den spanischsprechenden Teil der Welt. Schließlich folgten Budapest und Mailand. Der Erwerb der Verlage J.F. Steinkopff, Darmstadt, Physica, Würzburg, und Birkhäuser, Basel, ergänzt durch die Buchhandlung Freihofer in Zürich, stärkte die Präsenz im deutschsprachigen Bereich. Damit sind am Ende der Berichtszeit die Voraussetzungen geschaffen für den weiteren Ausbau einer international orientierten Verlagspolitik. Der Autor battle seit 1949 im Springer-Verlag tätig - von 1957 bis 1992 als Mitinhaber und geschäftsführender Gesellschafter.

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Dirk Wiemann ist z. Z. , neben übersetzerischen Tätigkeiten, mit Vorarbeiten für eine Habilitation über transkulturelles Schreiben am Beispiel indo-englischer Gegenwartsliteratur befaßt.

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Ein Brief von Ferdinand an Julius Springer vom 30. Juni 1949 beleuchtet die Situation: ~Ich sehe eben Deinen Brief an Otto Lange vom 25. Juni und m6chte Dich bitten, zurzeit keinen Briefwechsel mit ihm zu ftihren. << Es gelang schliel31ich nach langen Verhandlungen, bei denen Hofrat Hans Dechant eine wichtige Rolle spielte, am 9. Juni 1954 F. Springer wieder als Partner in Wien mit der gleichen Beteiligungsquote wie O. Lange einzutragen. Der Verkehr mit Wien spielte sich wieder ein -- wenn auch von beiden Seiten mit einer gewissen Zurtickhaltung.

Wessely (W) Die Naturwissenschaften, 33. Jg. Hrsg. A. Eucken Osterreichische Bauzeitschrift, 1. Jg. Hrsg. E. Czitary (W) Osterreichische Zeitschrift fiir 6ffentliches Recht und VOlkerrecht, Bd. 1. Hrsg. A. VerdroB (w) Osterreichische zoologische Zeitschrift, Bd. 1. Hrsg. O. Storch (W) Osterreichisches Ingenieur-Archiv, Bd. 1. Hrsg. F. Magyar, K. Wolf (W) Wiener klinische Wochenschrift. 58. Jg. Hrsg. L. Arzt, R. ObelhOr. (W) Zeitschrift des 6sterreichischen Ingenieur- und ArchitektenVereines, 91.

Es war hierbei interessant, dab die Entnahme nicht wahllos, sondern auf Grund genauer Listen aus Moskau erfolgte. Umso ftihlbarer waren nattirlich die Verluste. Es blieben uns aufSer unserem guten Namen nur etwa 10 % unserer Vorr~ite als Betriebskapital. Die Verwertung dieser verbliebenen Vorrate war wesentlich beeintr~ichtigt durch die Tatsache, dab man in USA w~ihrend des Krieges und nachher fast 300 unserer ftir den Export bedeutenden Verlagswerke nachgedruckt hatte! In all den neuen Situationen, vor denen die Firma und ihre Leiter t~iglich stehen, ist eines unver~indert geblieben: Die feste Entschlossenheit, der Wissenschaft, aber auch der deutschen Sprache als Ausdrucksmittel der Forschung durch Deutsche zu dienen.

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by John
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